Was ist (Peer-)Mentoring?


Mentoring beschreibt einen offenen Wissenstransfer zwischen einer erfahrenen Person (Mentor*in) und einer lernenden Person (Mentee, in dem Fall Studentin) oder zwischen gleichrangigen Mitgliedern einer Gruppe (Peer-Mentoring).
Im Falle des Mary-Walton-Mentorings handelt es sich um ein Mentoring zwischen gleichrangigen Mitgliedern einer Gruppe, das sogenannte Peer-Mentoring. Das heißt, Sie erhalten wertvollen Input durch Expertinnen und erfahrene Berufstätige. Darüber hinaus werden Sie sich mit Ihren Kommilitoninnen auf Augenhöhe über ihre Erfahrungen in Studium und Berufsentwicklung austauschen. Die geschlechtsspezifische Ausrichtung des MWM ermöglicht es Ihnen, sich über individuelle und kollektive Phänomene im Studien- und Berufsalltag bewusst zu werden und individuelle Strategien zu entwickeln.


Programmaufbau des Mary-Walton-Mentorings


Das Mary-Walton-Mentoring setzt sich aus den drei Bausteinen Fortbildungen, Kamingespräche und Peer-Treffen zusammen. Gerahmt wird dieses Programm durch je eine Kick-off- und eine Abschluss-Veranstaltung. Außerdem wird das Programm mit einem Moodle-Kurs begleitet.
An dieser Stelle werden die Bausteine des Programms erläutert. Einen Überblick über die jeweiligen Termine und die Dauer des Programms finden Sie unter Bewerbung & Termine. Zu den Bausteinen (siehe Grafik unten):


  • Es gibt mindestens zwei Peer-Treffen. Bei diesen Treffen lernen Sie die anderen Teilnehmerinnen sowie das Kommunikationstool der kollegialen Beratung kennen. Die Themen in der Peer-Group bestimmen Sie selbst. Gewünscht ist auch eine gemeinsame Vorbereitung auf die Kamingespräche, z. B. durch das Sammeln von Fragen sowie die Nachbereitung der Kamingespräche und Fortbildungen durch vertiefende Diskussionen. Ziel ist es, dass Sie lernen, mit Gleichgestellten an ihrer Professionalisierung zu arbeiten.
  • Die Kamingespräche mit Vertreter*innen aus der Praxis sind Angebote zum Erfahrungsaustausch mit den ausgewählten Schwerpunktthemen Umgang mit nicht geradlinigen Karriereverläufen, Kommunikation in männlich geprägten Berufsfeldern und Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Kamingespräche verlaufen als Gruppen-Mentoring und werden jede Sitzung von einer anderen Person geleitet.
  • In den zwei Fortbildungen mit gebuchten Trainerinnen werden die Themen Karriereentwicklung und Netzwerken behandelt. Dort arbeiten Sie intensiv an ihren persönlichen Zielen und Strategien.
  • Hinter dem Baustein Zusatz-Fortbildung verbergen sich zwei Möglichkeiten für Sie. Option A) Sie besuchen das Stimm- und Sprechtraining, welches zwar an das MWM angebunden, aber für alle Geschlechter und Teilnehmer*innen außerhalb des Programms geöffnet ist. Die Plätze sind begrenzt. Option B) Sie setzen Ihren eigenen Schwerpunkt, indem Sie eine Veranstaltung anderer, hochschulinterner Anbieter*innen besuchen. Voraussetzung ist die Absprache mit der Projektkoordination und, dass die gewählte Veranstaltung zu den Themen Berufseinstieg und Karriereplanung passt.

 

Programmabschluss / Zertifikat


Für den Erhalt eines Zertifikats über Ihre Teilnahme am Mary-Walton-Mentoring müssen Sie mindestens 70 % des Programms abschließen. Wie sich dieser Prozentsatz zusammensetzt und wie Sie Ihre Teilnahme selbst nachverfolgen können, wird in der Kick-off-Veranstaltung vorgestellt. Bei einer Teilnahmequote unter 30 % können Sie von dem Programm ausgeschlossen werden.


Kontakt

Kate Konkol, B.A.
E-Mail: mentoring-mb@rub.de